Bericht von Peter Jakob (Diakon und Altenheimseelsorger)
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Motorradfahrer im Haus Dominikus?
Da staunten die Bewohner der Anne-Frank-Straße, als am 9. März um 10.00 Uhr zwei Motorradfahrer in die Straße eingebogen sind. Vor dem Haus Dominikus stellten sie ihre Motorräder ab und gingen ins Haus.
Was hat dies zu bedeuten? Besuchen sie ein Mitglied ihrer Gruppe?
Erkundigen sie sich, ob noch Plätze frei sind? Wollen wir das Geheimnis lüften. Nach dem ersten Gottesdienst im Dezember kam der Leiter des Hauses Herr Ivan Mrvelj auf mich zu. Da ihm Kreuze für das Haus fehlten, kam er auf mich zu und fragte, ob ich ihm 20 Kreuze besorgen könnte. Gesagt getan. Ich hörte mich um. Ein Mitbruder Diakon Andrijevic Goran, der im Ordinariat arbeitet und Fahrer des Bischofs ist, teilte mir mit, dass er Kreuze hat, die er mir geben kann. So wurde vereinbart, dass er mir die Kreuze am besagten Tag bringt. Nach der Übergabe der Kreuze durch die Motoradfahrer wurde das Haus ihnen vom Leiter vorgestellt. Nun, was hat es mich den Motorradfahrern auf sich. Nicht nur, dass sie gerne Motorrad fahren, sondern sie gehören auch den JESUS BIKER an.
Die JESUS BIKER sind eine Gemeinschaft, die sich
zum christlichen Glauben bekennt und gleichzeitig die Freiheit und Freude des Motorradfahren genießt. Die Spiritualität finden sie in
der Bibel. Weltlich orientieren sie sich an der freiheitlichen demokratischen Grundordnung. Sie sind ein Zusammenschluss von
Menschen, die ihr Christ sein leben und das Motorradfahren lieben. Wichtig ist ihnen, das Bekenntnis zum gelebten Christsein und
die Bereitschaft, den Namen Jesus Christus auf dem Rücken zu tragen.
Sie leben die Ökumene. Ihr Wahlspruch lautet: „Geht hinaus in die ganze Welt und verkündet das Evangelium der ganzen Schöpfung“. Näheres über die JESUS BIKER steht im Internet (
www.jesus-biker.de).
Peter Jakob, Diakon
Altenheimseelsorger